Die Baugattung des Kunstmuseums wird exemplarisch als der Ort vorgestellt, in dem architektonische Ideen nahezu in Reinstform verwirklicht werden können. Dabei werden sämtliche wichtigen Tendenzen anhand ihrer Spitzenpositionen, ihrer originärsten und radikalsten Ausprägungen nebeneinandergestellt.
Zugleich werden diese architektonischen Meilensteine nach ihrer Brauchbarkeit befragt. Museen sind Bauten, die hohen repräsentativen und ästhetischen Ansprüchen zu entsprechen haben, aber auch bestimmten städtebaulichen und funktionalen Anforderungen.
Es werden in der Ausstellung die 25 aussagekräftigsten Kunstmuseumsbauten der Welt anhand der wichtigsten Skizzen, Pläne, Modellen und Photographien präsentiert. Sie sollen aber auch stellvertretend für architektonische Strömungen, städtebauliche oder ländliche Situationen, Dimensionen und kulturelle Ansprüche stehen.
Diese internationale Wanderausstellung ist ein Projekt des Art Centre Basel, Schweiz, koordiniert unter der Direktion von Suzanne Greub. Die wissenschaftlichen Kuratoren und Editoren des Kataloges (Prestel-Verlag, München) sind Vittorio Magnago Lampugnani und Angeli Sachs vom Institut für Geschichte und Theorie des Städtebaus an der ETH, Zürich.