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POST HUMAN − NEUE FORMEN DER FUGURATION IN DER ZEITGENÖSSISCHEN KUNST

12. MÄRZ BIS 9. MAI 1993


Mit „Post Human“ zeigen die Deichtorhallen eine große Übersichtsausstellung, die sich mit der Darstellung des Menschen in der zeitgenössischen figurativen Kunst beschäftigt. 35 europäische und amerikanische Künstler und Künstlerinnen sind mit ausgewählten Werken beteiligt. Ihre Arbeiten legen Zeugnis ab von der Auseinandersetzung eines Teils der heutigen post-konzeptuellen Kunst mit dem Menschenbild. Dabei werden neben international profilierten Autoren wie Stephan Balkenhol, Robert Gober, Mike Kelley, Jeff Koons, Cindy Sherman und Jeff Wall auch weniger bekannte künstlerische Positionen vorgestellt. Dadurch gewinnt die Hamburger Ausstellung den Charakter einer aktuellen Information zum Zeitgeschehen.

„Post Human“ ist Bestandteil einer Triade von Ausstellungen zur Gegenwartskunst, die 1993 in den Deichtorhallen vorgestellt werden: „Die Vier Elemente“ (5.2-28.3.), „Post Human“ (12.3.-9.5.) und „Der Zerbrochene Spiegel“ (15.10.1993-2.1.1994). Während die erste Schau sich mit dem Einsatz von Video, Computer und Laser in der Kunst beschäftigt, versteht sich die für Oktober vorgesehene Ausstellung als Untersuchung zur heutigen Malerei. „Post Human“ ist in Zusammenarbeit mit drei weiteren europäischen Instituten in Lausanne, Turin und Athen entstanden und wird nach Hamburg, der einzigen deutschen Station, in Jerusalem gezeigt werden. Im Unterschied zu den vorherigen Orten ist die Hamburger Schau um rund 40 % durch neue Werke und Installationen erweitert worden, die teilweise speziell für Hamburg erstellt werden.

Die Ausstellung ist vom amerikanischen Kurator Jeffrey Deitch konzipiert und vom Hausherr Zdenek Felix in der Nordhalle auf 3.500 qm realisiert worden. Mehrere Künstler haben in Hamburg vor Ort ihre Werke installiert. Für die beiden Giebel der Nordhalle hat Stephan Balkenhol eine zweiteilige Reliefarbeit geschaffen.