HANNE DARBOVEN QUERSCHNITT

27. MÄRZ − 15. SEPTEMBER 2004


Zentrale Arbeit der Ausstellung ist das auf der Documenta 11 im Fridericianum gezeigte, fast 4000 Blatt umfassende »Kontrabasssolo − Opus 45«. In dem vom Frankfurter Architekten Roger Bundschuh zu Ausstellungsräumen umgestalteten Industriekomplex, kann man dieses Hauptwerk Hanne Darbovens ganz neu erleben. Durch die Unterstützung der Hamburger Kunsthalle und der Hamburger Sammler Walter Klosterfelde, Susanne und Michael Liebelt und Elisabeth und Gerhard Sohst wurde es kurzfristig ermöglicht, etwa zwanzig weitere bedeutende Arbeiten der Künstlerin, insbesondere »Konstruktion New York« (1966-68), »Kalender 1976 b« (1976), »Menschen und Landschaften« (1985), »Theater ´85« (1985) und »Erdkunde« (1989) zu zeigen.

Parallel dazu präsentiert die Kestnergesellschaft die neueste Arbeit von Hanne Darboven unter dem Titel »ein jahrhundert − abc« im Obergeschoss des Hauses.

Die Kestnergesellschaft und die Phoenix Kulturstiftung / Sammlung Falckenberg geben einen gemeinschaftlichen Katalog heraus mit Texten von Veit Görner, Maik Schlüter und Harald Falckenberg, Statements von Lawrence Weiner und Sol Lewitt, Grußwort von Dana Horáková.