Gesprächsreihe: Art X
Die Gesprächsreihe ART X bringt Kunst und Gesellschaft in einen direkten Dialog. Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen treten gemeinsam mit Kunstvermittler*innen inmitten aktueller Ausstellungen der Deichtorhallen in den Austausch. Sie verknüpfen die Werke der ausgestellten Künstler*innen mit drängenden Themen der Gegenwart – von Stadtplanung über Klimawandel bis zu Körperbildern und Begehren.
Das Publikum wird aktiv einbezogen und erlebt Kunst als Ausgangspunkt für Reflexion, Diskurs und neue Perspektiven. ART X versteht sich als Plattform, die Wissen demokratisiert und Räume für Begegnung schafft. Wir laden dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern mit ihr ins Gespräch zu treten – über Fragen, die uns alle betreffen.
Themen & Termine:
ART X MODEST FASHION: Freitag, 16. Januar 2026, 18 Uhr
ART X WOHNUNGSNOT UND OBDACHLOSIGKEIT: Donnerstag, 12. Februar 2026, 18 Uhr
ART X MODEST FASHION
Mit Dr. Laura Haddad & Jenny Schäfer
Freitag, 16. Januar 2026, 18 Uhr | Halle für aktuelle Kunst
Wie bewegen sich Kleidung und Körperbilder zwischen Tradition, Trend, Statement und feministischer Aneignung? ART X MODEST FASHION beleuchtet Mode als kulturelles Statement: Die Soziologin Dr. Laura Haddad erforscht »modest fashion« und zeigt, wie muslimische Influencerinnen in Deutschland zwischen religiösen Vorgaben, gesellschaftlichen Zuschreibungen und modischen Trends navigieren. Gemeinsam mit der Künstlerin und Kunstvermittlerin Jenny Schäfer diskutiert sie Kaftane und Abayas als künstlerische, politische und gesellschaftliche Ausdrucksformen.
ART X WOHNUNGSNOT UND OBDACHLOSIGKEIT
Mit Jörn Sturm & Mona Behfeld
Donnerstag, 12. Februar 2026, 18 Uhr | PHOXXI
Wie sichtbar ist Wohnungslosigkeit in unserer Gesellschaft – und wie lässt sich Wohnungsnot politisch, medial und künstlerisch verhandeln? ART X WOHNUNGSNOT UND OBDACHLOSIGKEIT fragt nach Ursachen und Folgen sozialer Ausgrenzung. Jörn Sturm, Geschäftsführer von Hinz & Kunzt spricht mit Mona Behfeld, Kunstwissenschaftlerin und Designerin, über den Umgang mit Armut im Stadtraum, gesellschaftliche Verantwortung und die Macht von Bildern.
