(CON)TEMPORARY CONDITIONS: Heba Y. Amin
Was bedeutet Fotografie heute – und was könnte sie morgen sein? Anlässlich der Wiedereröffnung des Hauses der Photographie der Deichtorhallen Hamburg teilen internationale Künstler*innen, Fotograf*innen und Wissenschaftler*innen in der Serie (CON)TEMPORARY CONDITIONS ihre Perspektiven auf die aktuellen Bedingungen fotografischer Praxis: von neuen Bildtechnologien und veränderten Sehgewohnheiten bis hin zu Fragen von Autorschaft, Materialität und Verantwortung. (CON)TEMPORARY CONDITIONS lädt dazu ein, bestehende Vorstellungen zu hinterfragen und Fotografie als ein offenes, sich stetig wandelndes Feld neu zu denken.
Heba Y. Amin ist Professorin für digitale und zeitbasierte Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, Mitbegründerin des Black Athena Collective, Kuratorin für visuelle Kunst der Zeitschrift MIZNA und sitzt derzeit im Redaktionsbeirat des Journal of Digital War. Sie wurde 2025 mit dem Hans-Molfenter Preis/Stadt Stuttgart ausgezeichnet. Heba Y. Amin beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit mit politischen Themen und Archivgeschichte. Sie arbeitet mit verschiedenen Medien wie Film, Fotografie, Archivmaterial und Installationen. In ihren forschungsbasierten Kunstprojekten verfolgt sie einen spekulativen, oft satirischen Ansatz, um Macht in Bezug auf Technologie und deren Rolle in der visuellen Darstellung zu thematisieren. Durch ihre kritische Praxis nutzt Amin subversive Taktiken und andere Techniken, die sowohl dominante historische Narrative hinterfragen als auch versuchen, zukünftige Geschichten zu definieren.