(CON)TEMPORARY CONDITIONS: Wolfgang Ullrich

Was bedeutet Fotografie heute – und was könnte sie morgen sein? Anlässlich der Wiedereröffnung des Hauses der Photographie der Deichtorhallen Hamburg teilen internationale Künstler*innen, Fotograf*innen und Wissenschaftler*innen in der Serie (CON)TEMPORARY CONDITIONS ihre Perspektiven auf die aktuellen Bedingungen fotografischer Praxis: von neuen Bildtechnologien und veränderten Sehgewohnheiten bis hin zu Fragen von Autorschaft, Materialität und Verantwortung. (CON)TEMPORARY CONDITIONS lädt dazu ein, bestehende Vorstellungen zu hinterfragen und Fotografie als ein offenes, sich stetig wandelndes Feld neu zu denken.

Wolfgang Ullrich, geboren 1967 in München, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik. Neben Lehraufträgen an verschiedenen Hochschulen war er Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in München, Gastprofessor für Kunsttheorie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Er lebt als freier Autor in Leipzig. Zahlreiche Publikationen, insbesondere zur Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, über moderne Bildwelten sowie Wohlstandsphänomene. Er ist Mitherausgeber der Reihe DIGITALE BILDKULTUREN. Zuletzt erschien von ihm "Memokratie. Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik" im Verlag Klaus Wagenbach.

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