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ROTE OHREN FETZEN DURCH ASCHE –
FILMPROGRAMM ZUR AUSSTELLUNG PASSAGE

Sat, 27. July 2024, 19 Uhr

Metropolis Kino

Filmvorführung im Metropolis Kino.

Stellen Sie sich den Film vor, den J.G. Ballard gedreht hätte, wenn er als österreichische Lesbe geboren worden wäre, und sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.
(B. Ruby Rich, San Francisco Weekly, 1992)

Dieser lesbische Pop-Sci-Fi-Fantasy-Film spielt im Jahr 2700 in der fiktiven, ausgebrannten Stadt Asche und folgt dem miteinander verwobenem Leben von drei Frauen. Der radikal-avantgardistische postapokalyptische Film ist ein anti-romantisches Plädoyer für die Liebe in ihren vielen Formen. Mit einem pulsierenden Soundtrack und einer Geschichte über Liebe, Rache, Sex und Gewalt stimuliert der Film den Körper und das Gehirn.

Besetzung: Ursula Pürrer, Susanna Heilmayr, Ashley Hans Scheirl, Margarete Neumann, Gabriele Szekatsch, Dietmar Schipek, Luise Kubelka, Anthony Escott u.v.a.

D/Österreich, 84 min, 1991
Regie
: Ursula Pürrer, Ashley Hans Scheirl, Dietmar Schipek
Orig. Sprache Deutsch, englische Untertitel

Rote Ohren Fetzen durch Asche wurde 1991 in Wien, Hamburg und NYC gedreht. Der vollständig auf Super-8 gedrehte und auf 16 mm aufgeblasene Film, wurde 2020 von der Kinothek Asta Nielsen (Frankfurt) restauriert und in 4k digitalisiert. Er ist Teil einer Filmreihe, die in Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg im Rahmen der Ausstellung Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl – Passage, die bis zum 15. September 2024 in der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg zu sehen ist, entstand.

Ashley Hans Scheirl wurde 1956 in Salzburg, Österreich, geboren. Scheirl studierte Konservierung und Technologie (Restaurierung) an der Akademie der bildenden Künste in Wien und erhielt 2003 einen Master of Fine Arts am Central Saint Martins College of Art & Design in London. Seit den späten 70er-Jahren entwickelte Scheirl eine konzeptionelle, performative und experimentelle Filmpraxis. Seit den 90er-Jahren ist die Malerei Scheirls zentrale Praxis, die im Kontext der jeweiligen Installation performativ inszeniert wird.

Kosten: 9 Euro, ermäßigt 6 Euro (Bei Vorlage des Ausstellungstickets gilt der erm. Eintrittspreis)

Veranstaltungsort: Metropolis Kino, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg.

Mehr Infos und Tickets unter: www.metropoliskino.de

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