Hallo, vermittlung!? 2

BARCAMP ZUR KUNSTVERMITTLUNG

 

22. SEPTEMBER 2018 AB 12 UHR DEICHTORHALLEN HAMBURG


#HALLOVERMITTLUNG!?

Im April 2017 trafen sich rund 150 Teilnehmer*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in den Deichtorhallen Hamburg und der Körber-Stiftung, um über den Stand der Kunstvermittlung zu sprechen. Schnell war klar, dass es viel Redebedarf gibt und die brennenden Themen nicht an zwei Tagen abgehandelt werden können. 

"Hallo, Vermittlung!? 2" will den Gesprächsfaden der groß angelegten Tagung zur Kunstvermittlung vom letzten Jahr aufgreifen und ihn informell in Form eines Barcamps in alle Richtungen aufzwirbeln. Die Veranstaltung ist offen für alle, jede*r ist herzlich eingeladen, ihre/seine Anliegen und Themen rund um Kunstvermittlung einzubringen und zur Debatte zu stellen. Es wird kein Programm festgesetzt und es werden keine Redner*innen eingeladen. Alle gestalten mit. 

Samstag, 22.09.2018: 

Auditorium im Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg, Deichtorstr. 1+2 
(Zugang auf der Rückseite)
Beginn Barcamp: 12 Uhr
Registrierung: ab 11:00 Uhr im Auditorium
Ausstellungsbesuch: 11 – 12 Uhr mit Registrierungsstempel kostenfreier Ausstellungsbesuch in der Halle für aktuelle Kunst (am Samstag 22.9. bis 20 Uhr geöffnet!) und im Haus der Photographie (bis 18 Uhr geöffnet) für die Teilnehmenden (bitte kommt pünktlich um 12 Uhr rüber ins Auditorium)
 
Bei einem Barcamp entscheiden die Teilnehmenden gemeinsam über die Themen und den Zeitplan. Die Vorschlagenden stellen zunächst in 2 min ihr Thema für eine Session von 75 min Dauer vor, die bei genügend Interesse seitens des Plenums zum gemeinsam festgelegten Zeitpunkt von dem Vorschlagenden geleitet wird. Falls es keine Interessenten für eine Session gibt, findet sie nicht statt. Wir empfehlen, die Sessions im Sinne der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Kunstvermittlung interaktiv zu gestalten. Die Sessions sind nicht als Slots für Vorträge oder Werbung gedacht. Es steht für die Sessions keine Präsentationstechnik zur Verfügung.

Es finden mehrere Sessions parallel statt, in drei Durchgängen. D.h. ihr habt jeweils die Möglichkeit, an drei Sessions hintereinander teilzunehmen.
Die Session-Leiter*innen sind für die Gestaltung der Sessions verantwortlich und lassen eine andere Person in ihrer Session Ergebnisse dokumentieren (lasst eurer Kreativität freien Lauf). Die Ergebnisse der Sessions werden abschließend im Plenum in aller Kürze vorgestellt und ggf. diskutiert.
Wir freuen uns auf viele auswärtige Teilnehmende und über zahlreiche interessante Session-Vorschläge.

BISHERIGE SESSIONVORSCHLÄGE:

·       Kunstvermittlung von Anfang an – wie geht das?

·       COFFEE MUG - Storytelling

·       Apps in Museen

·       Community building durch Ausstellungen 

·       Das Gerüst hinter der Vermittlung - von Buchungs- und Organisationskämpfen. Diese Session dreht sich um die Hürden und Würden des Organisationsalltags hinter der täglichen Vermittlungsarbeit

·       Projekt MAiN - "Meine Ausstellung im Netz"

·       KIND und KUNST Mit Kindern die Kunstwelt betreten, ein Buch von 21 Kunstvermittlerinnnen aus Hamburg

·       Erfahrungsbeispiel: Holistische digitale Plattform im Museum Barberini 

·       Digitale Projekte in der Vermittlung 

·       Künstler_innen über Kunst. Die Vermittlung der eigenen Arbeit. 

·       Nur eins zur Zeit: Hinschauen oder Hinhören? – Zur speziellen Kommunikationssituation für Schwerhörige bei Museumsführungen

·       AR im Museum - Technische Spielerei oder didaktische Revolution


Zwischen den Session-Durchgängen gibt es Kaffee-Pausen. Wir sorgen für Kaffee, Tee, Wasser, Obst und Kekse. Für die restliche Verpflegung muss jede*r selbst sorgen. Denkt bitte daran, eure Lieblingstasse aus dem Büro oder dem Atelier für den Kaffee mitzubringen - sie wird auch inhaltlich Thema sein.

Im Anschluss an das Barcamp ist ab 19:30 Uhr ein Tisch in der Nähe bei der „Hobenköök“ (Stockmeyerstraße 43) für alle Selbstzahlenden reserviert, die noch Lust haben, sich weiter zu unterhalten und kennen zu lernen. Bitte gebt uns unbedingt bis Dienstag, 18.09.2018, Rückmeldung, ob ihr zu dem Essen mitkommt, damit wir genügend Platz haben.
Für eure Fragen stehen wir immer gern zur Verfügung, sind gespannt auf das Barcamp und freuen uns, euch bald in den Deichtorhallen Hamburg zu begrüßen!

Organisation und Kontakt:

Birgit Hübner, Deichtorhallen Hamburg

Nana Kintz, die kunstreiter

Constanze Claus, Körber-Stiftung Hamburg

 

 

 

3./4. APRIL 2017, DEICHTORHALLEN HAMBURG UND KÖRBER-STIFTUNG #HALLOVERMITTLUNG »

Mit dem digitalen, gesellschaftlich-politischen und demographischen Wandel stehen auch die Kunstinstitutionen vor der Herausforderung, die Zielgruppen, Methoden und Wege ihrer Vermittlung zu hinterfragen und zu aktualisieren. Die Konferenz, gemeinsam entwickelt und organisiert von den Deichtorhallen Hamburg und der Körber-Stiftung, bot den Rahmen, mit Fachleuten aus Theorie und Praxis im deutschsprachigen Raum sowie der Öffentlichkeit über aktuelle Perspektiven und Potentiale, aber auch Problemhorizonte der Kunstvermittlung zu sprechen und zu diskutieren. Durch entsprechende Formate wurden Akteure verschiedener Disziplinen intensiv ins Gespräch gebracht, Erfahrungen und Herausforderungen aus der Praxis geteilt und gemeinsam eine spezifischere Vorstellung von der eigenen Arbeit gewonnen.

Dass der Stellenwert der Vermittlung trotz der hohen Ansprüche von Haus zu Haus stark variiert und die Kunstvermittlung auch weiterhin ihren Status im Ausstellungsbetrieb intern und extern behaupten muss, liess und lässt fragen, wie und wohin sich die Kunstvermittlung in der Ausstellungslandschaft im deutschsprachigen Raum bewegt hat und wohin sie noch gehen wird. Im Mittelpunkt der Konferenz standen Fragestellungen wie:

Wohin hat der educational turn sich bewegt?
Wie sehen die unterschiedlichen Perspektiven der am Ausstellungsbetrieb Beteiligten auf die Kunstvermittlung aus und wie wirken sie sich in der Praxis aus?
Welche Potentiale ergeben sich aus der Nutzung neuer Medien in der Kunstvermittlung und was sind die Grenzen der digitalen Hypes?
Welchen Mehrwert hat die spezialisierte Kunstvermittlung für Zielgruppen mit Beeinträchtigung wie etwa Menschen mit Demenz?
Welchen Beitrag kann Vermittlung zum interkulturellen Dialog leisten?
Und wie verhalten sich Vermittlung und Marketing zueinander?  

Neben Keynotes, einer Podiumsdiskussion und Impulsvorträgen wurden in Arbeitsgruppen mit Best-Practice-Beispielen die Schwerpunktthemen »Digitale Kunstvermittlung«, »Interkulturelle Kunstvermittlung« sowie »Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz« vertieft. 

Die Konferenz wurde moderiert von Melanie von Bismarck, Hamburg.

Konzeption und Organisation
Constanze Claus, Körber-Stiftung, und Nana Kintz, Deichtorhallen Hamburg

Programm 2017 »

Das Tagungsprogramm zum Download»

Montag, 3. April 2017 − Deichtorhallen Hamburg, Halle für aktuelle Kunst

9.30 Uhr
Anmeldung und Kaffee

10 Uhr
BEGRÜSSUNG: Melanie von Bismarck im Gespräch mit Dirk Luckow, Deichtorhallen Hamburg, und Anja Paehlke, Körber-Stiftung

10.15 Uhr
GRUSSWORT: Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, Hamburg

10.30 Uhr

KEYNOTE: Keine Kunst ohne Gehirn − Kein Gehirn ohne Kunst. Neurobiologische Aspekte ästhetischer Kompetenz
Ernst Pöppel (Humanwissenschaftliches Zentrum, Ludwig-Maximilians-Universität München)
im Gespräch mit Melanie von Bismarck

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
IMPULS: Die Welt ist eine Scheibe oder: Warum Bildschirme den Blick auf Kunst verstellen
Ralf Lankau (HS Offenburg)

12 Uhr
IMPULS: Das Potential der Einschränkung. Neue Perspektiven finden − Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz
Michael Ganß (Medical School Hamburg) und Sybille Kastner (Lehmbruck Museum, Duisburg)

12.30 Uhr
IMPULS: Das Museum als Ort interkultureller Begegnung
Miriam Schultze (Museum für Völkerkunde Dresden, Grassi Museum für Völkerkunde Leipzig, Völkerkundemuseum Herrnhut)

13 Uhr
Mittagssnack im Café Fillet of Soul, Halle für aktuelle Kunst

14 Uhr
Arbeitsgruppen und Best-Practice-Austausch I

Hyper! − Hyper? Der Hype um die digitale Kunstvermittlung und ihr sinnvoller Einsatz
Janine Burger (ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe)
Wer kommt im Museum vor? Möglichkeiten und Fallstricke der interkulturellen Vermittlung Stephanie Endter, (Weltkulturen Museum, Frankfurt)
Wir sind doch keine Therapeuten − Museen als Orte kultureller Teilhabe für Menschen mit Demenz
Sybille Kastner (Lehmbruck Museum, Duisburg), und Michael Ganß (Medical School Hamburg)

15.30 Uhr
Kaffeepause

16 Uhr
Arbeitsgruppen und Best-Practice-Austausch II
(Wechsel)

17.30 Uhr
Kurzführungen in den Ausstellungen »Elbphilharmonie Revisited« und »epea − European Photo Exhibition Award 03« der Deichtorhallen Hamburg

18 Uhr − 21 Uhr
ABENDPROGRAMM: Get-Together und Essen im Café
Intervention: CMC − CHURROMUSICCYCLE (Performance: Heike S. Bühler, STUDIOBUEHLER, Hamburg | Sound: Teresa Majewski, fluxus², Hamburg | XYZ Cargo Bike: Till Wolfer, N55, Hamburg)


Dienstag, 04. April 2017 − KörberForum

9 Uhr
Begrüßung und kurzer Rückblick auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppen

9.15 Uhr
KEYNOTE: Kunstvermittlung zwischen den Stühlen Disziplinäre und institutionelle Perspektiven in der Kunstvermittlung
Beate Florenz (Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Basel)

9.45 Uhr
DISKUSSION: Quo Vadis Kunstvermittlung? Zu ihrem Stellenwert in den Kulturinstitutionen
Kai-Michael Hartig (Körber-Stiftung)
Heike Kropff (Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz)
Dirk Luckow (Deichtorhallen Hamburg)
Wybke Wiechell (Hamburger Kunsthalle)

Moderiert von Melanie von Bismarck

11 Uhr
Kaffeepause

11.15 Uhr
Interdisziplinärer Querschuss: TOZdiscover
Sian Ruoss und Philipp Luft (Schülermanager Tonhalle Zürich)

11.45 Uhr
Conclusio: Stehtischgespräche zum Weiterdenken

13 Uhr
Mittagessen im KörberForum

Ab 13.45 Uhr Besuch der Elbphilharmonie

Tagungsmoderation:
Melanie von Bismarck, Freie Kulturjournalistin, Hamburg

Referenten 2017 »

Janine Burger leitet seit 2006 die Abteilung Museumskommunikation im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Sie studierte Kunstwissenschaft und Medientheorie sowie Malerei, Fotografie und Philosophie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Janine Burger blickt auf eine langjährige Tätigkeit als freie Kunstvermittlerin zurück, u.a. an der Neuen Nationalgalerie Berlin, der Sammlung Frieder Burda in Baden-Baden und dem ZKM. In den vergangenen zehn Jahren entwickelte Janine Burger mit ihrem Team zahlreiche innovative Vermittlungsprojekte, welche den Fokus auf eine interdisziplinäre und partizipative Kunst- und Kulturvermittlung für alle Altersgruppen legen.

Stephanie Endter studierte Fotografie am Reading College of Art and Design in England und absolvierte den Masterlehrgang ecm − educating/curating/managing an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit 2011 leitet sie die Bildung und Vermittlung am Weltkulturen Museum in Frankfurt. Zuvor koordinierte sie das Programm »Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa« der Robert Bosch Stiftung in Berlin, kuratierte zahlreiche internationale Ausstellungen und leitete transdisziplinäre Workshops.

Prof. Beate Florenz studierte Kunstgeschichte, Pädagogik und Philosophie. Von 1992 bis 2003 arbeitete sie freiberuflich in der Kunstvermittlung, im Anschluss baute sie die Kunstvermittlung am Schaulager Münchenstein/Basel auf, die sie bis 2009 leitete. Seit 2009 ist sie Professorin für Kunst- und Designvermittlung am Institut Lehrberufe für Gestaltung und Kunst der Hochschule für Gestalt und Kunst FHNW, Basel. Sie forscht, publiziert und referiert über Kunst- und Designvermittlung, Kunst des 17. Jahrhunderts und der Gegenwart. Ihre geförderten Forschungsprojekte sind: Kunstvermittlung in Transformation (Förderung SNF, 2009-2010), Grenzgang. Künstlerische Untersuchungen zur Wahrnehmung und Vermittlung von Raum (Förderung SNF, 2014-2015) sowie kunst/mobil. Ein Entwicklungsprojekt zu Unterricht und offener Jugendarbeit (Forschungsmittel des Instituts LGK HGK FHNW).

Michael Ganß, Kunsttherapeut und Gerontologe, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medical School Hamburg. Besondere Schwerpunkte seiner Forschung bilden Demenz und künstlerisch orientierte Zugangswege, sowohl in der praktischen Arbeit mit dem Klientel, wie in der Beratung und Organisationsentwicklung. Gemeinsam mit dem Lehmbruck Museum Duisburg entwickelte er das Modell »Offenes Atelier« als künstlerischen Begegnungsort von Menschen mit Demenz und nichtbetroffenen unterschiedlichen Alters.

Kai-Michael Hartig leitet den Bereich Kultur in der Hamburger Körber-Stiftung, in dessen Fokus die Entwicklung neuer Formate für die Kulturvermittlung, die Förderung junger Künstler sowie die Vernetzung von Akteuren stehen. Zuvor hat er u.a. im Kultursponsoring und in der Hamburger Kulturbehörde gearbeitet. Kai-Michael Hartig hat Klavier und Kulturmanagement studiert. Er ist Kuratoriumsmitglied im Museum für Kunst und Gewerbe.

Sybille Kastner ist stellvertretende Leiterin der Kunstvermittlung im Lehmbruck Museum Duisburg. Dort entwickelte sie Führungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und bereits seit 2009 Angebote für Menschen mit Demenz. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Entwicklung eines Modells zur Gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz«.

Heike Kropff ist seit August 2013 Leiterin der Abteilung Bildung/Kommunikation der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Von 2008 bis 2013 verantwortete sie als  Kuratorin für Bildung und Vermittlung die Bildungsarbeit im Museum Folkwang, Essen. Von 2005 bis 2008 leitete sie die Kunstvermittlung im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster sowie die Vermittlungsarbeit der Großausstellung skulptur projekte münster 07. Zuvor war sie an verschiedenen Institutionen tätig, z.B. der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, dem Museumsdienst Köln, der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen in Düsseldorf und dem Museum Ludwig in Köln. Sie ist seit 2008 mit Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten betraut, z.B. an der Ruhr Universität Bochum, der Technischen Universität Berlin, der Karlshochschule International University, Karlsruhe, und der Universität Duisburg-Essen. Von 1997 bis 2004 betrieb sie einen freien Ausstellungsraum in Köln.

Prof. Dr. Ralf Lankau ist Grafiker, Philologe und Kunstpädagoge. Er unterrichtet seit 1985 Gestaltungstechniken mit analogen und digitalen Werkzeugen und produziert seit 1988 digital. Seit 2002 ist er Professor für Mediengestaltung und Medientheorie an der Hochschule Offenburg. Er leitet die grafik.werkstatt der Fakultät Medien und Informationswesen und publiziert zu Mediengestaltung, Digitaltechnik und (Medien-)Pädagogik auf der Website futur-iii.de.

Prof. Dr. Dirk Luckow ist seit 2009 Intendant der Deichtorhallen Hamburg. Er promovierte an der FU Berlin im Fach Kunstgeschichte über »Joseph Beuys und die amerikanische Anti-Form-Kunst« und war unter anderem an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, am Solomon R. Guggenheim Museum in New York, am Württembergischen Kunstverein in Stuttgart, als Projektleiter für bildende Kunst beim Siemens Arts Program in München und von 2002 bis 2009 als Direktor der Kunsthalle zu Kiel tätig. Darüber hinaus ist Dirk Luckow Intendant der Triennale des internationalen Foto Festivals in Hamburg. Dieses Jahr hat er eine Ehrenprofessur der Hochschule für bildende Künste Hamburg erhalten. 

Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Pöppel, ML, MAE, ist Professor für Medizinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Humanwissenschaftlichen Zentrum der LMU versucht er zusammen mit anderen Erkenntnisse der Hirnforschung und Psychologie für die bildende Kunst, Musik und Dichtkunst nutzbar zu machen. Seine Arbeit ist somit interdisziplinär, aber auch international, vor allem mit Institutionen in Peking, Singapur und Moskau. Sein politisches Motto, das über die wissenschaftliche Arbeit hinausgeht, lautet: »Wissenschaftler sind natürliche Botschafter«.

Philipp Luft und Sian Ross gehören zu den Schülermanagern der Tonhalle Zürich. SchülerInnen wirken dort in der Administration der Kunsthalle und gestalten so die Abläufe des Konzertbetriebs mit. Zuvor haben die beiden sich bereits bei den Zürcher Sängerknaben engagiert. Hier stellen sie das Format TOZdiscover vor, das sie mitorganisieren.

Dr. Miriam Schultze hat in Marburg und Frankfurt am Main Ethnologie, Religionswissenschaft und Kunstgeschichte studiert. Nach vielen Jahren als Redakteurin bei einem Leipziger Stadtmagazin leitet sie jetzt die Abteilung Bildung & Vermittlung der Staatlichen Ethnografischen Sammlungen mit den drei Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Vermittlung hat sie aber auch schon vorher interessiert: als Kinderbuchautorin von Sachbüchern zu ethnologischen Themen, als Dozentin in der Marburger KunstWerkStatt und als Mitarbeiterin im Frankfurter IKAT (Interkulturelles Atelier für Schule im Museum).

(Dr. Nanette Jacomijn Snoep ist Leiterin der drei Völkerkundemuseen in Sachsen: Dresdner Museum für Völkerkunde, Grassi Museum für Völkerkunde Leipzig und Völkerkundemuseum Herrnhut. Zuvor war sie leitende Kuratorin am Pariser Musée du Quai Branly. Nanette Snoep hat in Paris Anthropologie und Kulturmanagement studiert.)

Melanie von Bismarck

Die Kunsthistorikerin Dr. Melanie von Bismarck arbeitet als freie Kulturjournalistin u. a. für den NDR-Hörfunk, als Autorin, als Moderatorin von Kulturveranstaltungen sowie als Produzentin von Audio-Guides und Museums-Filmen.

Wybke Wiechell leitet seit 2014 die Abteilung Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle. Sie hat Kunstgeschichte, Amerikanistik und Erziehungswissenschaft in Münster und Dresden studiert, sowie berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre. Ihre beruflichen Stationen waren u.a. die Abteilung Bildung und Kommunikation an der Kunstsammlung NRW und die Abteilung Bildung und Vermittlung am Kunstmuseum Bonn. Wybke Wiechells Arbeitsschwerpunkte sind Vermittlungskonzepte für erwachsene Einzelbesucher, Projekte zur Inklusion und Partizipation, Projekte für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche, Projekte für demenziell Erkrankte.

CMC CHURROMUSICCYCLE ist eine Kooperation des Designers Till Wolfer/N55, der Kuratorin, Kunstvermittlerin und SheDJ Teresa Majewski und der Künstlerin/Designerin Heike S. Bühler/STUDIOBUEHLER.


KONZEPTION UND ORGANISATION

Constanze Claus ist als Programmleiterin im Bereich Kultur der Körber-Stiftung tätig. Aktuell befasst sie sich dort mit dem Thema »Kunst und Kultur im demografischen Wandel«. Sie sammelte Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung von Projekten und Veranstaltungen mit und für ältere Menschen im Haus im Park der Körber-Stiftung. Constanze Claus hat in Bielefeld, Hamburg und Göteborg Philosophie und Germanistik studiert. Sie ist im Bereich Engagementförderung aktiv und setzt sich für interkulturellen- und generationellen Austausch ein.

Nana Kintz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kulturellen Bildung der Deichtorhallen Hamburg, wo sie u.a. für die Konzeption und Realisierung von Rahmenprogrammen zu den Sonderausstellungen und anderer Vermittlungsformate zuständig ist. Sie hat in Marburg, Hamburg und Ferrara Kunstgeschichte, Italienisch und Volkskunde studiert und promoviert an der Universität Hamburg zur Religion im Pariser Dadaismus und Surrealismus.


BERATUNG

Birgit Hübner studierte Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und absolvierte ihre Magisterarbeit über emigrierte Kunsthistoriker bei Prof. Dr. Martin Warnke. Seit 1995 ist sie in den Deichtorhallen Hamburg tätig und hat dort die Kulturelle Bildung aufgebaut, die sie bis heute leitet. Schwerpunkte sind Jugendprojekte aller Art mit Künstlerinnen und Künstlern.

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