Offspace

© Julia Steinigeweg

Mit dem orangenen Überseecontainer auf dem Vorplatz der Deichtorhallen Hamburg, dem KDK OFFSPACE, wird jungen Kunst- und Kulturschaffenden der Stadt ein repräsentativer Ausstellungsort geboten.

WORUM GEHT ES IM KDK OFFSPACE?
Im KDK OFFSPACE können künstlerische Projekte verschiedenster Disziplinen ausgestellt und besprochen werden. Während der Konzeptions- und Aufbauphase der eigenen Ausstellungen können die jungen Künstler*innen mit den Gegebenheiten des Raumes experimentieren und ihre Werke aus einer neuen Perspektive kennenlernen.

WAS WIRD IM KDK OFFSPACE GEZEIGT?
Im Ausstellungsraum des KLUB DER KÜNSTE können Ergebnisse aus den WORKSHOPS aber auch die erste größere Einzelausstellung ausgewählter Künstler*innen gezeigt werden. Je nach Ausstellungskonzept kann der Container für eine räumliche Gesamtinszenierung genutzt werden oder aber einzelne Positionen zu einer übergeordneten Fragestellung zusammenführen.

WEN TRIFFT MAN HIER?
Der Überseecontainer zwischen den Ausstellungshäusern der Deichtorhallen Hamburg dient nicht allein als Ausstellungsfläche, sondern zugleich als Treffpunkt für junge Kunstinteressierte. Während der Öffnungszeiten ist mindestens ein*e Künstler*in anwesend, um mit Besucher*innen über die gezeigten Arbeiten zu sprechen. Zu den Eröffnungen sind selbstverständlich alle herzlich willkommen!

WIE KANN MAN HIER AUSSTELLEN?
Beim jährlichen KDK OPEN CALL können sich alle Künstler*innen (und solche, die es werden wollen) zwischen 16 und 26 Jahren für eine Einzelausstellung im Container bewerben. Hierfür können die Bewerber*innen ihr Portfolio und ein skizziertes Projektvorhaben digital einreichen. Erfahrungsgemäß endet die Einsendefrist für die im Sommer stattfindenden Einzelausstellungen im März.

Termine

Di 28. Sep14.00 Uhr

Tristan Kold, Mille Qvist und Thor Albin Kjær – Somewhere between the character and the stage, and again between the stage and the backdrop (somewhere between here and the applause)

Klub der Künste

Die Gruppenausstellung Somewhere between the character and the stage, and again between the stage and the backdrop (somewhere between here and the applause) baut konzeptionell auf das Theater und seine klassische Aufteilung des Theatersaals als Raum auf. Die Bühne mitsamt
Schauspieler*in in Bezug auf das Publikum, das Publikum in Bezug auf den Raum und schließlich der Raum in Bezug auf die Außenwelt. Seit seinem Ursprung hat das Theater versucht, komplexe menschliche Bedingungen in einem stilisierten Rahmen zu komprimieren, in dem kollektive Stellungnahme, Verarbeitung und Katharsis möglich werden. Noch heute spielen die komprimierten, stilisierten Erzählungen - in der Popkultur und
digital - eine wichtige Rolle bei den Versuchen des Menschen, sich im Leben zurechtzufinden. Die Beziehung zwischen der Inszenierung und der Betrachter*in wird jedoch aufgelöst; das Individuum befindet sich ständig in einem Pendel zwischen diesen beiden Positionen.

Eröffnung: Donnerstag, 23. September 2021, 18 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, jeweils 14–18 Uhr.

Montag geschlossen.
Eintritt kostenfrei.

Do 14. Okt18.00 Uhr

Jakob Eskofier, Ludwig Pfeiffer – On Painting

Klub der Künste

Nicht jeder Mensch ist ein Maler. Mangelndes Selbstvertrauen in Stilentscheidungen und Motivwahl führen schnell dazu, die Ideen andererKünstler:innen auf das eigene Schaffen zu projizieren. Gedanklich oder wie in „on painting“ ganz tatsächlich. Hier wird die Projektion zum Medium: Als Dea ex machina wirkt sie der kreativen Überforderung entgegen und führt die Hand plötzlich ganz unbekümmert. Auf die leere Leinwand wird ein Film projiziert und zeitgleich malerisch übersetzt. Das Video zeigt eine Montage aus malenden Akteuren. Vom Footage aus Picassos Atelier bis zum Schwein mit Pinsel im Mund, über Kandinsky und Bob Ross bis zur Hobbymalerin auf YouTube. Am Ende bleibt ein Gemälde, dessen Fragmente mal mehr, mal weniger als Pastiche zu erkennen sind. Der robotische Strich widerstrebt jeder Emotion. Die Motive sind zu erahnen, begriffen wurden sie nicht. Diese Aneignungsstrategie vom fremden Duktus hinterfragt nicht nur eine maschinengleiche Produktivität, sondern auch die Unvermeidbarkeit epigonaler Beziehungen und vor allem den Wert der Autorschaft. Wird die geniale Meistergeste durch die Übersetzung entwertet? Kann dagegen die Freizeitmalerei aus der Tutorial-Landschaft in die Kunstwelt überführt werden?

Eröffnung: Donnerstag, 14. Oktober 2021, 18 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag, jeweils 14–18 Uhr.

Montag geschlossen.
Eintritt kostenfrei.

Alle weiteren Veranstaltungen des Klub der Künste findest du hier.

Eindrücke

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Bei Fragen zum Ausstellungsprogramm im KDK Offspace stehen wir gerne zur Verfügung.


Klub der Künste

Tel. +49 (0)40 32103-142
kdk@deichtorhallen.de

BARRIEREFREIHEIT

Die Halle für aktuelle Kunst und das Haus für Photographie der Deichtorhallen Hamburg sind mit dem Zertifikat »Barrierefreiheit geprüft« ausgezeichnet. Die Deichtorhallen sind barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen.

Besondere Bedürfnisse möchten wir gerne berücksichtigen, um so allen Interessierten die Teilnahme an unseren Veranstaltungen zu ermöglichen. Bitte sprich uns an, damit wir gemeinsam eine adäquate Lösung für die barrierefreie Teilnahme finden können.