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Lange Nacht der Museen in Hamburg 2006

Die Deichtorhallen Hamburg in der Langen Nacht 2005

29. April 2006 von 18:00 Uhr bis 2:00 Uhr

Motto: “Mama Johnny trifft Chaplin”

Angelehnt an die Titel der aktuellen Ausstellungen bieten Schauspieler, Musiker, Gaukler und Pantomimekünstler unter dem Motto „ Mama Johnny trifft Chaplin“ den flanierenden Besuchern der Langen Nacht ein abwechslungsreiches Spektakel auf dem Deichtorhallenplatz. Junge Bands begrüßen die Besucher im Foyer der Nordhalle.

Ein Sonderprogramm abseits der großen Besucherströme findet im Auditorium statt: neueste Kurzfilme, die Cannes-Rolle, Gespräche mit Fotografen laufen im stündlichen Rhythmus. Zu den Sonderausstellungen von Jonathan Meese und Charles Chaplin finden die ganze Nacht Themenführungen statt. Kulinarisch wird die Lange Nacht durch die Szene-Gastronomen vom Deichtorhallen-Restaurant „Fillet of Soul“ betreut.

Nördliche Deichtorhalle:

Jonathan Meese – Mama Johnny
29. April 2006 – 3. September 2006

Zur langen Nacht eröffnet die große Präsentation von Deutschlands Enfant terrible der Kunst, Jonathan Meese (geb. 1971). Er schafft großräumige Installationen, in denen er selbst erwählte Kultobjekte in wilder Mischung und Überlagerung kombiniert: von Germanischen Sagen über Wagner und Balthus zu Kubrick und zurück.

Im April gestaltet Meese die rund 2.500 qm umfassende Ausstellungsfläche in der großen Deichtorhalle. Als zentraler Ausgangspunkt ist dabei das raumgreifende Bühnenbild zum Frank-Castorf-Stück „Kokain“ zu sehen, das Meese für die Berliner Volksbühne entworfen hat. Eigens für die Ausstellung entwickelt Meese Objekte mit Künstlern, die für sein Schaffen wichtig sind. U. a. finden Kollaborationen mit Jörg Immendorf, Albert Oehlen, Daniel Richter und Raymond Pettibon statt. Große freistehende Installationen im Raum sind ein weiterer Bestandteil der Ausstellung.

Haus der Photographie:

Chaplin in Pictures: Mensch, Mythos, Filmemacher
03. Februar 2006 – 28. Mai 2006

Das Haus der Photographie in den Deichtorhallen zeigt exklusiv in Deutschland die erste große Museumsausstellung über Charles Chaplin. Fotografien und Filme aus seinem persönlichen Archiv zeigen ihn als zeitlosen und höchst aktuellen Erfinder von Bildern und Darstellungen des Menschen.

250 Fotografien - aus bisher unzugänglichem Familienbesitz, darunter Chaplins eigene Storyboards – 16 Filmprojektionen, Plakate und Hommagen anderer Künstler wie Fernand Léger zeigen einen "neuen" Charles Chaplin, dessen unerschöpflicher Einfallsreichtum und Produktivität im vergangenen Jahrhundert nur mit Picasso verglichen werden können.

VisualLeader 2006 – das Beste aus deutschen Zeitschriften
16. März 2006 – 28. Mai 2006

Zum dritten Mal werden im Haus der Photographie der Hamburger Deichtorhallen die Nominierten und Gewinner der LeadAwards vorgestellt: 75 Fotoserien, Zeitschriften-Beiträge, Anzeigen und WebSites sind zu sehen – kurz das Beste, was im Jahr 2005 in deutschen Magazinen erschienen ist.

 

MAMA BOOM! verzichtet auf Purismus und mixt “Ragga´n´Roll” mit strammen Jumpup-Beats und Schlaggitarren. Don DiNero und Pascal kreieren aus Dancehall- sowie Drum´n´Bass-Riddims, Rock´n´Roll und deutschsprachigen Texten eine ganz eigene musikalische Mischung.

MC- und Mutti-Instrumentalist Pascal kultiviert seine karibischen Roots und mixt sie mit allem, was rockt. Sein Gegenspieler Don DiNero sorgt für riffige Retro-Gitarren und spielt Melodica. www.mamaboom.de

Das Jazzensemble 4 Real gründete sich unter Leitung Ihres Lehrers Torsten Aldag im Herbst 2004 an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg. Johann Seuthe (19, Vibraphon), Martin Terens (19, Piano), Andreas Meinig (17, Kontrabass) und Florian Wriedt (17, Schlagzeug) erreichten gleich im November 2004 beim Landeswettbewerb "Jugend jazzt" einen 1. Preis und beeindruckten die Jury mit gekonnten Arrangements bekannter Jazzstandards und virtuosen Improvisationen. Seitdem stellten Sie bei vielen Auftritten ihr Können unter Beweis, z.B. beim Preisträgerkonzert "Jugend jazzt" in der Musikhochschule und beim Konzert "Nachwuchsstars im Konzert" im Kleinen Saal der Laeiszhalle/Musikhalle.

Emmy Moll - Der Song als Geschenk
Die vier Köpfe lassen ihre Ideen gemeinsam entstehen, lassen sie aufgehen und gelangen am Ende zu einem unverfälschten Sound, der effektvoll und effektarm zugleich eine wesentliche Schönheit birgt. Ihre Arrangements schaffen Klangwelten zum hineinhören. Unbändige bis liebe Gitarrensounds, schaffende Drums, klangvolle Bässe und tragender Gesang geben den Songs ihre Zeit sich zu entfalten. Die lyrischen Songtexte beschreiben genau das, was sich nicht genau beschreiben lässt – eine Stimmung, einen leisen Gedanken, ein Gefühl eines Moments.
Emmy Moll haben einen kreativen Weg abseits kommerzieller Pfade eingeschlagen, auf dem sie ein musikalisches Einverständnis beieinander fanden, welches die Musiker in ihren zahlreichen Bands und Projekten vermissten.

 

 

Programm Lange Nacht Deichtorhallen Hamburg