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SURVIVAL IN
THE 21ST CENTURY

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Halle für aktuelle Kunst 18. Mai — 3. November 2024

In einer radikal komplexen Welt stellen sich grundlegende Fragen anders und neu: Wie können wir anders wirtschaften, bauen, wohnen und essen? Wie können wir Technologie für den Menschen anders nutzen? Was können wir von nicht-westlichen oder prähistorischen Gesellschaften lernen? Wie lässt sich das menschliche und nicht-menschliche Miteinander anders organisieren? Wie können wir unsere demokratischen Prozesse und Institutionen so verändern, dass sie transparenter, direkter und demokratischer werden?

Die Ausstellung SURVIVAL IN THE 21st CENTURY stellt diese Grundfragen menschlicher Existenz in den Mittelpunkt und reflektiert die radikalen Brüche, die uns bevorstehen: der Klimawandel, die digitale Revolution, die wachsende Ungerechtigkeit im nationalen und globalen Maßstab, die Krise der Demokratie, die Frage von Gemeinschaft. Dabei werden bezieht elementare Fragen von Ökologie, Technologie oder Spiritualität mit einbezogen.

Zahlreiche multimediale Installationen von rund 40 internationalen Künstler*innen zeigen, wie kulturelles Überleben neue kulturelle Praktiken nötig macht. Darüber hinaus wird SURVIVAL IN THE 21st CENTURY Weltentwürfe über die künstlerische Praxis hinaus zugänglich machen. In Workshops, Lectures und Aktionen können Besucher*innen in der »School of Survival« an Diskussionen teilnehmen und miteinander ins Gespräch kommen. Das Ausstellungshaus wird zu einem Lernraum für die Zukunft. Kunst ist das Medium, Überleben ist das Ziel.

Mit Werken u.a. von Abbas Akhavan, Andrea Bowers, Assemble, Bruno Serralongue, Cao Fei, Carolyn Lazard, Celine Pages & Christine Marchal, Charles Stankievech, Christelle Oyiri, Edith Dekyndt, Emmanuel Van der Auwera, Goshka Macuga, Grayson Perry, James Bridle, Jeremy Shaw, Jota Mombaça, Kablusiak, Lawrence Abu Hamdan, Leon Kahane, Liam Gillick, Lubiana Himid, Mohammed Bourouissa, New Red Order (NRO), Olaf Nicolai, Panteha Abareshi, Paul Kolling, Ron Terada, Sam Chermayeff, Sharon Lockhart, Shaun Motsi, Simon Denny, Syrus Marcus Ware, Taus Makhacheva, Trevor Paglen und Yalda Afsah.

Kuratoren: Georg Diez und Nicolaus Schafhausen
Research Curators: Lena Baumgartner und Frances Fürst


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