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Museen für ein neues Jahrtausend

Die weltweite Museumsarchitektur des letzten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Museen für ein neues Jahrtausend: Ideen, Projekte, Bauten", die vom 31. Mai bis 10. September 2000 in den Deichtorhallen Hamburg gezeigt wird.

Die Baugattung des Kunstmuseums wird exemplarisch als der Ort vorgestellt, in dem architektonische Ideen nahezu in Reinstform verwirklicht werden können. Dabei werden sämtliche wichtigen Tendenzen anhand ihrer Spitzenpositionen, ihrer originärsten und radikalsten Ausprägungen nebeneinandergestellt.

Zugleich werden diese architektonischen Meilensteine nach ihrer Brauchbarkeit befragt. Museen sind Bauten, die hohen repräsentativen und ästhetischen Ansprüchen zu entsprechen haben, aber auch bestimmten städtebaulichen und funktionalen Anforderungen.

 

Es werden in der Ausstellung die 25 aussagekräftigsten Kunstmuseumsbauten der Welt anhand der wichtigsten Skizzen, Pläne, Modellen und Photographien präsentiert. Sie sollen aber auch stellvertretend für architektonische Strömungen, städtebauliche oder ländliche Situationen, Dimensionen und kulturelle Ansprüche stehen.

Diese internationale Wanderausstellung ist ein Projekt des Art Centre Basel, Schweiz, koordiniert unter der Direktion von Suzanne Greub. Die wissenschaftlichen Kuratoren und Editoren des Kataloges (Prestel-Verlag, München) sind Vittorio Magnago Lampugnani und Angeli Sachs vom Institut für Geschichte und Theorie des Städtebaus an der ETH, Zürich.

Zu den vorgestellten Bauten zählen:

Guggenheim Museum, Bilbao (Frank O. Gehry, 1997), Museum of Contemporary Art, Chicago (Josef Paul Kleihues, 1996), J. Paul Getty Museum, Los Angeles (Richard Meier, 1997), Fondation Cartier, Paris (Jean Nouvel, 1994), Fondation Beyeler, Riehen /Basel (Renzo Piano, 1997), Bonnefanten Museum, Maastricht (Aldo Rossi, 1995), Galerie der Gegenwart, Hamburg (Oswald Mathias Ungers, 1996), Tate Modern, London (Jacques Herzog, Pierre de Meuron, 2000), The Contemporary Arts Center, Cincinnati (Zaha Hadid, 2001).