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BIRTH OF THE COOL – AMERIKANISCHE MALEREI VON GEORGIA O’KEEFFE BIS CHRISTOPHER WOOL


14. FEBRUAR BIS 11. MAI 1997

 

Ein Ausstellungsprojekt der Deichtorhallen Hamburg und des Kunsthauses Zürich

Unter dem Titel „Birth of the Cool" bereiten die Deichtorhallen Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich einen besonderen Überblick der amerikanischen Malerei vor. Von der Schweizer Kritikerin Bice Curiger konzipiert, will diese Ausstellung jene Entwicklungen der Kunst in den USA vorstellen, die bisher eher abseits der kanonisierten Kunstgeschichte stehen. Weder Abstraktion, noch Gesten, noch malerisch-fotografische Hyperrealität stehen hier im Zentrum. Vielmehr soll der Reichtum und die Kultiviertheit einer spezifisch amerikanischen „Maltradition" gezeigt werden, wie sie sich im Werk von 15 Malern und Malerinnen darstellt.

Georgia O'Keeffe, Alex Katz, Vija Celmins, Richard Artschwager, John Wesley und der untypische „abstrakte" Warhol sind heute für jüngere Künstler wichtige Inspirationsquellen. Es sind zugleich Namen, die man meist vergeblich in den Sammlungen großer europäischer Museen sucht.

Die Ausstellung „Birth of the Cool" blickt am Ende dieses Jahrhunderts auf die amerikanische Malerei, wobei es die herausragenden Figuren der jüngeren Kunstszene wie Philip Taaffe, Ross Bleckner, Christopher Wool oder Sue Williams sind, die Anlass geben, zurückschauen und die zugleich auch neue Perspektiven öffnen.


Zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Publikation mit ca. 60 Farbabbildungen, 148 Seiten, Format 24,8 x 31,5 cm zum Preis von DM 45,- (Verlag Cantz, Stuttgart).


Künstlerinnen und Künstler

Georgia O'Keeffe (1887 – 1986)

Barnett Newman (1905 – 1970)

Jackson Pollock (1912 – 1956)

Richard Artschwager (*1923)

Alex Katz (*1927)

John Wesley (*1928)

Andy Warhol (1928 – 1987)

Malcom Morley (*1931)

Vija Celmins (*1938)

Chuck Close (*1940)

Ross Bleckner (*1949)

Richard Prince (*1949)

Sue Williams (*1954)

Philip Taaffe (*1955)

Christopher Wool (*1955)