Hallo, vermittlung!?

KONFERENZ ZUR KUNSTVERMITTLUNG

3./4. APRIL 2017, DEICHTORHALLEN HAMBURG UND
KÖRBER-STIFTUNG
#HALLOVERMITTLUNG

Mit dem digitalen, gesellschaftlich-politischen und demographischen Wandel stehen auch die Kunstinstitutionen vor der Herausforderung, die Zielgruppen, Methoden und Wege ihrer Vermittlung zu hinterfragen und zu aktualisieren. Die Konferenz, gemeinsam entwickelt und organisiert von den Deichtorhallen Hamburg und der Körber-Stiftung, bot den Rahmen, mit Fachleuten aus Theorie und Praxis im deutschsprachigen Raum sowie der Öffentlichkeit über aktuelle Perspektiven und Potentiale, aber auch Problemhorizonte der Kunstvermittlung zu sprechen und zu diskutieren. Durch entsprechende Formate wurden Akteure verschiedener Disziplinen intensiv ins Gespräch gebracht, Erfahrungen und Herausforderungen aus der Praxis geteilt und gemeinsam eine spezifischere Vorstellung von der eigenen Arbeit gewonnen.

Dass der Stellenwert der Vermittlung trotz der hohen Ansprüche von Haus zu Haus stark variiert und die Kunstvermittlung auch weiterhin ihren Status im Ausstellungsbetrieb intern und extern behaupten muss, liess und lässt fragen, wie und wohin sich die Kunstvermittlung in der Ausstellungslandschaft im deutschsprachigen Raum bewegt hat und wohin sie noch gehen wird. Im Mittelpunkt der Konferenz standen Fragestellungen wie:

Wohin hat der educational turn sich bewegt?
Wie sehen die unterschiedlichen Perspektiven der am Ausstellungsbetrieb Beteiligten auf die Kunstvermittlung aus und wie wirken sie sich in der Praxis aus?
Welche Potentiale ergeben sich aus der Nutzung neuer Medien in der Kunstvermittlung und was sind die Grenzen der digitalen Hypes?
Welchen Mehrwert hat die spezialisierte Kunstvermittlung für Zielgruppen mit Beeinträchtigung wie etwa Menschen mit Demenz?
Welchen Beitrag kann Vermittlung zum interkulturellen Dialog leisten?
Und wie verhalten sich Vermittlung und Marketing zueinander?  

Neben Keynotes, einer Podiumsdiskussion und Impulsvorträgen wurden in Arbeitsgruppen mit Best-Practice-Beispielen die Schwerpunktthemen »Digitale Kunstvermittlung«, »Interkulturelle Kunstvermittlung« sowie »Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz« vertieft. 

Die Konferenz wurde moderiert von Melanie von Bismarck, Hamburg.

Konzeption und Organisation
Constanze Claus, Körber-Stiftung, und Nana Kintz, Deichtorhallen Hamburg

Lesen Sie einen Rückblick auf die Konferenz in unserem Blog»

Programm »

Das Tagungsprogramm zum Download»

Montag, 3. April 2017 − Deichtorhallen Hamburg, Halle für aktuelle Kunst

9.30 Uhr
Anmeldung und Kaffee

10 Uhr
BEGRÜSSUNG: Melanie von Bismarck im Gespräch mit Dirk Luckow, Deichtorhallen Hamburg, und Anja Paehlke, Körber-Stiftung

10.15 Uhr
GRUSSWORT: Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, Hamburg

10.30 Uhr

KEYNOTE: Keine Kunst ohne Gehirn − Kein Gehirn ohne Kunst. Neurobiologische Aspekte ästhetischer Kompetenz
Ernst Pöppel (Humanwissenschaftliches Zentrum, Ludwig-Maximilians-Universität München)
im Gespräch mit Melanie von Bismarck

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
IMPULS: Die Welt ist eine Scheibe oder: Warum Bildschirme den Blick auf Kunst verstellen
Ralf Lankau (HS Offenburg)

12 Uhr
IMPULS: Das Potential der Einschränkung. Neue Perspektiven finden − Kunstvermittlung für Menschen mit Demenz
Michael Ganß (Medical School Hamburg) und Sybille Kastner (Lehmbruck Museum, Duisburg)

12.30 Uhr
IMPULS: Das Museum als Ort interkultureller Begegnung
Miriam Schultze (Museum für Völkerkunde Dresden, Grassi Museum für Völkerkunde Leipzig, Völkerkundemuseum Herrnhut)

13 Uhr
Mittagssnack im Café Fillet of Soul, Halle für aktuelle Kunst

14 Uhr
Arbeitsgruppen und Best-Practice-Austausch I

Hyper! − Hyper? Der Hype um die digitale Kunstvermittlung und ihr sinnvoller Einsatz
Janine Burger (ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe)
Wer kommt im Museum vor? Möglichkeiten und Fallstricke der interkulturellen Vermittlung Stephanie Endter, (Weltkulturen Museum, Frankfurt)
Wir sind doch keine Therapeuten − Museen als Orte kultureller Teilhabe für Menschen mit Demenz
Sybille Kastner (Lehmbruck Museum, Duisburg), und Michael Ganß (Medical School Hamburg)

15.30 Uhr
Kaffeepause

16 Uhr
Arbeitsgruppen und Best-Practice-Austausch II
(Wechsel)

17.30 Uhr
Kurzführungen in den Ausstellungen »Elbphilharmonie Revisited« und »epea − European Photo Exhibition Award 03« der Deichtorhallen Hamburg

18 Uhr − 21 Uhr
ABENDPROGRAMM: Get-Together und Essen im Café
Intervention: CMC − CHURROMUSICCYCLE (Performance: Heike S. Bühler, STUDIOBUEHLER, Hamburg | Sound: Teresa Majewski, fluxus², Hamburg | XYZ Cargo Bike: Till Wolfer, N55, Hamburg)


Dienstag, 04. April 2017 − KörberForum

9 Uhr
Begrüßung und kurzer Rückblick auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppen

9.15 Uhr
KEYNOTE: Kunstvermittlung zwischen den Stühlen Disziplinäre und institutionelle Perspektiven in der Kunstvermittlung
Beate Florenz (Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Basel)

9.45 Uhr
DISKUSSION: Quo Vadis Kunstvermittlung? Zu ihrem Stellenwert in den Kulturinstitutionen
Kai-Michael Hartig (Körber-Stiftung)
Heike Kropff (Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz)
Dirk Luckow (Deichtorhallen Hamburg)
Wybke Wiechell (Hamburger Kunsthalle)

Moderiert von Melanie von Bismarck

11 Uhr
Kaffeepause

11.15 Uhr
Interdisziplinärer Querschuss: TOZdiscover
Sian Ruoss und Philipp Luft (Schülermanager Tonhalle Zürich)

11.45 Uhr
Conclusio: Stehtischgespräche zum Weiterdenken

13 Uhr
Mittagessen im KörberForum

Ab 13.45 Uhr Besuch der Elbphilharmonie

Tagungsmoderation:
Melanie von Bismarck, Freie Kulturjournalistin, Hamburg

Referenten »

Janine Burger leitet seit 2006 die Abteilung Museumskommunikation im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. Sie studierte Kunstwissenschaft und Medientheorie sowie Malerei, Fotografie und Philosophie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Janine Burger blickt auf eine langjährige Tätigkeit als freie Kunstvermittlerin zurück, u.a. an der Neuen Nationalgalerie Berlin, der Sammlung Frieder Burda in Baden-Baden und dem ZKM. In den vergangenen zehn Jahren entwickelte Janine Burger mit ihrem Team zahlreiche innovative Vermittlungsprojekte, welche den Fokus auf eine interdisziplinäre und partizipative Kunst- und Kulturvermittlung für alle Altersgruppen legen.

Stephanie Endter studierte Fotografie am Reading College of Art and Design in England und absolvierte den Masterlehrgang ecm − educating/curating/managing an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit 2011 leitet sie die Bildung und Vermittlung am Weltkulturen Museum in Frankfurt. Zuvor koordinierte sie das Programm »Kulturmanager aus Mittel- und Osteuropa« der Robert Bosch Stiftung in Berlin, kuratierte zahlreiche internationale Ausstellungen und leitete transdisziplinäre Workshops.

Prof. Beate Florenz studierte Kunstgeschichte, Pädagogik und Philosophie. Von 1992 bis 2003 arbeitete sie freiberuflich in der Kunstvermittlung, im Anschluss baute sie die Kunstvermittlung am Schaulager Münchenstein/Basel auf, die sie bis 2009 leitete. Seit 2009 ist sie Professorin für Kunst- und Designvermittlung am Institut Lehrberufe für Gestaltung und Kunst der Hochschule für Gestalt und Kunst FHNW, Basel. Sie forscht, publiziert und referiert über Kunst- und Designvermittlung, Kunst des 17. Jahrhunderts und der Gegenwart. Ihre geförderten Forschungsprojekte sind: Kunstvermittlung in Transformation (Förderung SNF, 2009-2010), Grenzgang. Künstlerische Untersuchungen zur Wahrnehmung und Vermittlung von Raum (Förderung SNF, 2014-2015) sowie kunst/mobil. Ein Entwicklungsprojekt zu Unterricht und offener Jugendarbeit (Forschungsmittel des Instituts LGK HGK FHNW).

Michael Ganß, Kunsttherapeut und Gerontologe, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medical School Hamburg. Besondere Schwerpunkte seiner Forschung bilden Demenz und künstlerisch orientierte Zugangswege, sowohl in der praktischen Arbeit mit dem Klientel, wie in der Beratung und Organisationsentwicklung. Gemeinsam mit dem Lehmbruck Museum Duisburg entwickelte er das Modell »Offenes Atelier« als künstlerischen Begegnungsort von Menschen mit Demenz und nichtbetroffenen unterschiedlichen Alters.

Kai-Michael Hartig leitet den Bereich Kultur in der Hamburger Körber-Stiftung, in dessen Fokus die Entwicklung neuer Formate für die Kulturvermittlung, die Förderung junger Künstler sowie die Vernetzung von Akteuren stehen. Zuvor hat er u.a. im Kultursponsoring und in der Hamburger Kulturbehörde gearbeitet. Kai-Michael Hartig hat Klavier und Kulturmanagement studiert. Er ist Kuratoriumsmitglied im Museum für Kunst und Gewerbe.

Sybille Kastner ist stellvertretende Leiterin der Kunstvermittlung im Lehmbruck Museum Duisburg. Dort entwickelte sie Führungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und bereits seit 2009 Angebote für Menschen mit Demenz. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Entwicklung eines Modells zur Gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz«.

Heike Kropff ist seit August 2013 Leiterin der Abteilung Bildung/Kommunikation der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Von 2008 bis 2013 verantwortete sie als  Kuratorin für Bildung und Vermittlung die Bildungsarbeit im Museum Folkwang, Essen. Von 2005 bis 2008 leitete sie die Kunstvermittlung im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster sowie die Vermittlungsarbeit der Großausstellung skulptur projekte münster 07. Zuvor war sie an verschiedenen Institutionen tätig, z.B. der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, dem Museumsdienst Köln, der Kunstsammlung Nordrhein Westfalen in Düsseldorf und dem Museum Ludwig in Köln. Sie ist seit 2008 mit Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten betraut, z.B. an der Ruhr Universität Bochum, der Technischen Universität Berlin, der Karlshochschule International University, Karlsruhe, und der Universität Duisburg-Essen. Von 1997 bis 2004 betrieb sie einen freien Ausstellungsraum in Köln.

Prof. Dr. Ralf Lankau ist Grafiker, Philologe und Kunstpädagoge. Er unterrichtet seit 1985 Gestaltungstechniken mit analogen und digitalen Werkzeugen und produziert seit 1988 digital. Seit 2002 ist er Professor für Mediengestaltung und Medientheorie an der Hochschule Offenburg. Er leitet die grafik.werkstatt der Fakultät Medien und Informationswesen und publiziert zu Mediengestaltung, Digitaltechnik und (Medien-)Pädagogik auf der Website futur-iii.de.

Prof. Dr. Dirk Luckow ist seit 2009 Intendant der Deichtorhallen Hamburg. Er promovierte an der FU Berlin im Fach Kunstgeschichte über »Joseph Beuys und die amerikanische Anti-Form-Kunst« und war unter anderem an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, am Solomon R. Guggenheim Museum in New York, am Württembergischen Kunstverein in Stuttgart, als Projektleiter für bildende Kunst beim Siemens Arts Program in München und von 2002 bis 2009 als Direktor der Kunsthalle zu Kiel tätig. Darüber hinaus ist Dirk Luckow Intendant der Triennale des internationalen Foto Festivals in Hamburg. Dieses Jahr hat er eine Ehrenprofessur der Hochschule für bildende Künste Hamburg erhalten. 

Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst Pöppel, ML, MAE, ist Professor für Medizinische Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Humanwissenschaftlichen Zentrum der LMU versucht er zusammen mit anderen Erkenntnisse der Hirnforschung und Psychologie für die bildende Kunst, Musik und Dichtkunst nutzbar zu machen. Seine Arbeit ist somit interdisziplinär, aber auch international, vor allem mit Institutionen in Peking, Singapur und Moskau. Sein politisches Motto, das über die wissenschaftliche Arbeit hinausgeht, lautet: »Wissenschaftler sind natürliche Botschafter«.

Philipp Luft und Sian Ross gehören zu den Schülermanagern der Tonhalle Zürich. SchülerInnen wirken dort in der Administration der Kunsthalle und gestalten so die Abläufe des Konzertbetriebs mit. Zuvor haben die beiden sich bereits bei den Zürcher Sängerknaben engagiert. Hier stellen sie das Format TOZdiscover vor, das sie mitorganisieren.

Dr. Miriam Schultze hat in Marburg und Frankfurt am Main Ethnologie, Religionswissenschaft und Kunstgeschichte studiert. Nach vielen Jahren als Redakteurin bei einem Leipziger Stadtmagazin leitet sie jetzt die Abteilung Bildung & Vermittlung der Staatlichen Ethnografischen Sammlungen mit den drei Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Vermittlung hat sie aber auch schon vorher interessiert: als Kinderbuchautorin von Sachbüchern zu ethnologischen Themen, als Dozentin in der Marburger KunstWerkStatt und als Mitarbeiterin im Frankfurter IKAT (Interkulturelles Atelier für Schule im Museum).

(Dr. Nanette Jacomijn Snoep ist Leiterin der drei Völkerkundemuseen in Sachsen: Dresdner Museum für Völkerkunde, Grassi Museum für Völkerkunde Leipzig und Völkerkundemuseum Herrnhut. Zuvor war sie leitende Kuratorin am Pariser Musée du Quai Branly. Nanette Snoep hat in Paris Anthropologie und Kulturmanagement studiert.)

Melanie von Bismarck

Die Kunsthistorikerin Dr. Melanie von Bismarck arbeitet als freie Kulturjournalistin u. a. für den NDR-Hörfunk, als Autorin, als Moderatorin von Kulturveranstaltungen sowie als Produzentin von Audio-Guides und Museums-Filmen.

Wybke Wiechell leitet seit 2014 die Abteilung Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle. Sie hat Kunstgeschichte, Amerikanistik und Erziehungswissenschaft in Münster und Dresden studiert, sowie berufsbegleitend Betriebswirtschaftslehre. Ihre beruflichen Stationen waren u.a. die Abteilung Bildung und Kommunikation an der Kunstsammlung NRW und die Abteilung Bildung und Vermittlung am Kunstmuseum Bonn. Wybke Wiechells Arbeitsschwerpunkte sind Vermittlungskonzepte für erwachsene Einzelbesucher, Projekte zur Inklusion und Partizipation, Projekte für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche, Projekte für demenziell Erkrankte.

CMC CHURROMUSICCYCLE ist eine Kooperation des Designers Till Wolfer/N55, der Kuratorin, Kunstvermittlerin und SheDJ Teresa Majewski und der Künstlerin/Designerin Heike S. Bühler/STUDIOBUEHLER.


KONZEPTION UND ORGANISATION

Constanze Claus ist als Programmleiterin im Bereich Kultur der Körber-Stiftung tätig. Aktuell befasst sie sich dort mit dem Thema »Kunst und Kultur im demografischen Wandel«. Sie sammelte Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung von Projekten und Veranstaltungen mit und für ältere Menschen im Haus im Park der Körber-Stiftung. Constanze Claus hat in Bielefeld, Hamburg und Göteborg Philosophie und Germanistik studiert. Sie ist im Bereich Engagementförderung aktiv und setzt sich für interkulturellen- und generationellen Austausch ein.

Nana Kintz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kulturellen Bildung der Deichtorhallen Hamburg, wo sie u.a. für die Konzeption und Realisierung von Rahmenprogrammen zu den Sonderausstellungen und anderer Vermittlungsformate zuständig ist. Sie hat in Marburg, Hamburg und Ferrara Kunstgeschichte, Italienisch und Volkskunde studiert und promoviert an der Universität Hamburg zur Religion im Pariser Dadaismus und Surrealismus.


BERATUNG

Birgit Hübner studierte Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und absolvierte ihre Magisterarbeit über emigrierte Kunsthistoriker bei Prof. Dr. Martin Warnke. Seit 1995 ist sie in den Deichtorhallen Hamburg tätig und hat dort die Kulturelle Bildung aufgebaut, die sie bis heute leitet. Schwerpunkte sind Jugendprojekte aller Art mit Künstlerinnen und Künstlern.

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