»I can't breathe«
Sophie-Barat-Schule

SCHULSTRESS

KIMBERLY VIOREL LEWIN, IRENE GASSER, SOPHIE HEMME, SUSAN PENQUITT UND ANNIE HAUG

Mit unseren schwarz-weißen Fotos haben wir das Thema ’I can’t breathe’ auf unseren Alltag projiziert. Stress, Erschöpfung, Verzweiflung und Angst sind Emotionen, die uns während unserer Schulzeit begleiten.
Besonders geprägt durch die aktuellen Umstände bedingt durch das Coronavirus sind diese Gefühle verstärkt. Die Fotos dienen zur Verdeutlichung dieser besonderen Situation.

THE INFLUENCE OF SOCIAL MEDIA

WINNIE KOUEMATCHOUA, CHELSEA KWAKYE UND ANNA DETHLEFS

Social Media - was zu Beginn wie eine schöne Idee erschien, um seinen Freunden in Form von Bildern zu zeigen, wo und was man erlebt, ist vielen nun zum Verhängnis geworden. Influencer, Models, Prominente und viele weitere Personen zeigen ihr scheinbar »perfektes« Leben - woraufhin man sich selber fragt: »Warum ist mein Leben nicht so perfekt?«
Wir versuchen ihren Beauty-Tipps zu folgen, ihre Produkte zu kaufen und laufen von Laden zu Laden nur um »Perfektion« zu erreichen. Wir verschieben hier, quetschen da, stopfen dort und wenn dies nicht reicht, legen wir uns unters Messer. Was einst ein Segen war, ist nun zum Alptraum geworden.




Doch nun sagen wir NEIN zu dieser Industrie. NEIN zu den Filtern, NEIN zu den Influencern und NEIN zum scheinbar »perfekten« Leben, denn es wird Zeit durchzuatmen!
Wer ist schon wirklich perfekt? Und wer definiert dieses Wort überhaupt?

(Man sagt Schönheit sei subjektiv, doch wie subjektiv kann es sein, wenn Einzigartigkeit für ein allgemeines Ideal aufgegeben wird?)

MASK OFF

DAVID WEINSTOCK, ADA FRANTZEN, BENEDICT PHIELEPEIT UND TOMMASO GRONCHI

Unser Fotoprojekt in der Lockdown-Phase bezieht sich auf die Maskenpflicht und das Gefühl der Einschränkung, welches sie bewirken kann. Im zweiten Teil unseres Projektes wird wiederum verdeutlicht, dass die Maske momentan essenzieller Bestandteil des Lebens und unverzichtbar ist um an der Öffentlichkeit teilzunehmen.





Hierbei haben wir großen Wert auf die mentale Vorstellung dieser Bilder gelegt und diese so real wie möglich dargestellt.

OBDACHLOSIGKEIT

FREYA GRITSCH, MORITZ ROESNER, ALEXIS HÄHNEL UND LEWIN BOCK

Wir sehen sie überall - in der Stadt, unter der Brücke oder im Park: Obdachlose, Menschen die kein Zuhause haben. Beachten tun wir sie nicht. Warum auch?, denken sich viele.
Ja für viele sind sie lästig. Dieses ständige Betteln nach Geld auf der Straße, in der Einkaufspassage oder vor Läden. Und doch sind sie Menschen. Wie du und ich. Menschen, denen das Schicksal übel mitgespielt hat oder die einfach Pech im Leben hatten.
Uns ist klar, dass sie existieren, diese Menschen ohne Zuhause. Klar, denn schwer zu übersehen sind sie nicht. Und doch laufen wir an ihnen vorbei mit unseren Einkaufstaschen und Designerklamotten, würdigen sie keines Blickes, sondern gehen unserem Konsum nach. So ist es eben in einer Konsumgesellschaft.




Was interessiert uns auch der fremde Mensch in seinem Schlafsack unter der Brücke, ungepflegt und stinkend, welcher sein erbetteltes Geld für Alkohol raushaut? Er ist halt selber Schuld und passt einfach nicht in unseren gepflegten und weichgespülten Alltag.
Dies ist die Perspektive vom Großteil der Menschen, geprägt von Berührungsängsten, Stereotypen und auch vielleicht ein bisschen Scham.
 Doch wie sehen Obdachlose uns und die Welt in der wir leben?
Unsere Gruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht eben diese Perspektive zu vermitteln.

POESIE DER EINSAMKEIT

JANA TUSEK UND SOPHIE GÖTSCHEL

Zwei Wochen vollkommener Isolation können in jedem von uns unterschiedliche und individuelle Gefühle auslösen. Frustration, Ungerechtigkeit und Neid häufen sich immer weiter auf, bis eine Masse an negativen Gefühlen und Gedanken erreicht wurde und es zum Stillstand kommt.
Dies kann entweder zur positiven Realisierung der jeweiligen Situation führen, die auf lange Sicht nur einen kurzen Zeitraum beträgt oder zum Höhepunkt einer panischen, inneren Auseinandersetzung.
»I can’t breathe« ist nicht nur das Thema dieser virtuellen Ausstellung, sondern eine bildhafte Erklärung für den Moment der auftretenden Erdrückung, der von Stress, Einsamkeit und Langeweile hervorgerufen werden kann.

BLACK LIVES MATTER

KARLA CLASEN UND CAROLYN THOBABEN

Die internationale Protestbewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner ist besonders im vergangenen Jahr 2020 nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd erneut aufgeflammt.

“I can`t breathe“ war Anlass für überwiegend friedliche Demonstrationen in aller Welt. Die friedliche Grundidee wurde jedoch nicht durch alle Demonstranten vertreten. Fatalerweise geriet die verhältnismäßig kleine gewalttätige Seite zunehmend in den Fokus und bildet ein kontrastierendes Gegenstück zur gewaltfreien Seite der Bewegung.

TRAUER

EMMANUELA MUNUNKUM UND LARA FRICKE

Unsere Welt stand still, als wir im Jahr 2020 wertvolle Familienmitglieder und Freunde verloren. Von heut auf morgen nahm man uns die Freude ab und die Trauer wurde ein Teil von uns. Zugehörige Emotionen der Trauer wie: Verzweiflung und Einsamkeit arbeiten wir in unserer Fotostrecke auf.



Das Gefühlschaos der mit der Trauer verbunden ist passt sehr gut zu dem Thema »I can’t breathe«, denn Trauer kann genau so erquickend wirken.



OBDACHLOSIGKEIT

PHILIPPA VICKERY UND HENRIKA ULRICH

Unsere Bildsequenz beschäftigt sich unter dem Motto “I can’t breathe” mit Obdachlosigkeit. Wir haben versucht, verschiedene Aspekte des Lebens auf der Straße darzustellen, um diese oft vergessene und aus der Gesellschaft ausgeschlossene Gruppe in den Fokus zu rücken. Gerade in der kalten Jahreszeit bedürfen Menschen ohne Obdach besonderer Aufmerksamkeit.