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MATT BLACK
THE GEOGRAPHY
OF POVERTY

#MATTBLACKDTH

Haus der Photographie
LAUFZEIT IN KÜRZE

Bitte beachten Sie, dass sich die Ausstellungslaufzeit aufgrund der aktuellen Schließung der Deichtorhallen Hamburg bis zum 30. April 2020 verschieben wird.

Der US-amerikanische Magnum-Fotograf Matt Black (*1970) hat in seinen Arbeiten immer wieder den Zusammenhang zwischen Migration, Armut, Landwirtschaft und der Umwelt in seiner Heimat Kalifornien und in Süd-Mexiko dokumentiert. Für sein Projekt The Geography of Poverty reiste er über 40.000 Meilen durch nahezu alle US-Bundestaaten, darunter Kalifornien, Oregon, Louisiana, Tennessee und New York.

Auf diesem Road Trip besuchte Black Gemeinden, deren Armutsquote über 20 Prozent liegt und die wie auf einer Landkarte miteinander verbunden werden können. So gelang es Black, Armut als kollektives Element in den USA darzustellen, das Menschen verbindet, deren Leben sich abseits des American Dreams abspielt.

The Geography of Poverty konzentriert sich auf die am stärksten benachteiligten Orte und ihre Bewohner*innen in den USA, von den Wüsten im Südwesten über den sogenannten »Black Belt« im Süden bis hin zu den postindustriellen, ehemaligen Fabrikstädten im Mittleren Westen und Nordosten. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Wenn Fotografie dazu beitragen kann, Fakten und Zahlen zu humanisieren, zeigt die Karte das Ausmaß des Problems, und das Aufzeigen einzelner Notlagen wird zum Schlaglicht für ein landesweites Thema.

Zu Blacks weiteren Arbeiten gehören The Dry Land über die Folgen der Dürre für Kaliforniens landwirtschaftliche Community sowie The Monster in the Mountains, in der er das Verschwinden von 43 Student*innen in Guerrero, einem südlichen Bundesstaat von Mexiko, thematisiert. Matt Black wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem W. Eugene Smith Award (2015), dem Robert F. Kennedy Journalism Award (2016) und zuletzt 2018 für seine Arbeit in Puerto Rico. Weitere Auszeichnungen erhielt er vom Magnum Foundation Emergency Fund, dem Pulitzer Center on Crisis Reporting und dem Center for Cultural Innovation.

Durch die Ausstellungen von Jerry Berndt und Matt Black wird das Haus der Photographie den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf im kommenden Jahr aufgreifen und visuell reflektieren.

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